Niels ([info]freke) wrote,
@ 2001-09-17 10:15:00
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Current mood: calm
Current music:(im Kopf) .phantom ghost\ - Phantoms & Ghosts

Ich bin müde. Ich sitze wieder hier. Und wieder trinke ich Cola auf nüchternen Magen (again and again). Guten Morgen!
Die Tage sind schon eine Weile vergangen, an denen ich den Geruch, den ich im Moment in der Nase habe, kennengelernt habe. Das waren solche Tage, an denen ich mich nicht wirklich auf die Arbeit gefreut habe. Und in der Tat habe ich auch im Moment keine Lust, meine Zeit hier zu verbringen - immerhin noch einen halben Monat. Es wird wohl auch an den Menschen liegen. Ich habe eben bei meinem Spaziergang im Regen drüber nachgedacht (ich hatte den Bus verpasst), dass es eigentlich nur wenige Situationen gibt, die ich wirklich dauerhaft mit Menschen in einem Arbeitsverhältnis verbringen kann... Und selten war der Drang je stärker als im Moment, alles daran zu setzen, meine Zukunft in und mit der Band verbringen zu können, davon leben zu können und dies und das. Vielleicht war das der Auslöser, dass ich gestern so sehr motiviert war, im Zug ein Lied zu schreiben und merken zu müssen, dass mir der Stift fehlte.
Nun hab ich bei Amazon Bücher bestellt, um ein Name in der Gitarrenwelt zu werden - mein neues Hobby ist Gitarre lernen. Diesmal ernst. Und ich klemme mich hinter.
Habe drüber nachgedacht, ob der Band komplexe Musik besser steht als das, was wir im Moment machen, dieses "einfache" Rocken... umfangreiche, breite Musik ist schwieriger und auch nicht so zugänglich (ich denke da an Radiohead oder Motorpsycho) - ich weiss nicht, ob ich das möchte ständig. Vielleicht mal ein Lied. Aber kein Album voll damit.

Ich hatte gestern Zeit, um über all dies nachzudenken, auf dem Nach-Hause-Weg von Doreen. Bin gestern etwas später gefahren, war sehr müde, konnte mich nicht auf mein Buch konzentrieren ("Sound Signatures") und darum über viel nachgedacht. Über das Wochenende zum Beispiel. Über das zweite Wochenende, dass mich an die ersten erinnert. Über die Änderung, die geschehen ist... und wie sich alles wieder "normalisiert" hat. Dass ich glücklicher bin wieder. Dass ich hoffe. Dass ich glaube. Und dass ich Doreen schon im Zug wieder so dermaßen vermisst habe. Vertrauen.
Wie das alles angefangen hat, welches große Glück ich/wir hatte/hatten und wem ich dafür danken muss und es tue - wenn auch nicht offen. Weil ich das noch nicht kann, da ist zu viel passiert. Ich hoffe nur, ihm geht es gut.

Schon wieder läuft hier der Fernseher... ich war heute pünktlich hier, das Büro war leer. Es war ruhig. Wunderschön. "Guten Morgen!" *klick* "blablabla"... Fernseher an, seitdem ist die Lust noch mehr gesunken... (der Anfang dieses Eintrages entstand in der "Ruhephase"). "Menschen haben keine Ahnung"...
Nach Hause.

Christian ist endlich(!) wieder in Marburg. Morgen proben wir nicht, das tun wir am Samstag. Also werde ich irgendwann die Woche mit Christian Nudeln essen, das Versprechen einlösen endlich. Auflauf? Kochen? Irgendwas halt. Bei mir wohl. CDs reviewen (rehearen) und mich für meinen Musikgeschmack kritisieren lassen... Something like that. I love this way. Und mir erklären lassen, was an "Tool" so geil ist. Ich kann da nämlich nichts mit anfangen.
Gestern hat mir Amazon eine "Scumbucket"-CD empfohlen. *gg* Wie geil. Werde ich mir irgendwann sowieso kaufen. Kurt Ebelshäuser (Gitarrengott). Blackmail. *ohne Worte*

Ich freu mich auf Doreen heute abend. Und auf mein Bett, dass ich früher nutzen werde als gestern.




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