| Niels ( @ 2004-05-31 12:07:00 |
| Current mood: | |
| Current music: | Tocotronic - Die Wolke der Unwissenheit |
Als wir am Freitag losfuhren, früh um halb sieben, waren wir jedenfalls wach. Die Dusche, bzw. die Heizung hier im Haus, hatte sich geweigert, das Wasser auf eine für das Duschen erträgliche Temperatur zu erhitzen. Also musste man sich mit lauwarmem Wasser (was noch überaus wohlwollend formuliert ist) abbrausen.
Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle und eine Stunde zu früh, aber doch gerade rechtzeitig, kamen wir in Seelze bei Hannover an. Während die anderen sich in ein Café setzten, fuhr ich mit
phako durch die Gegend und erledigte Sachen. Die Trauung auf dem Standesamt war auch nicht gerade spektakulär - der Standesbeamtin merkte man an, dass sie nur vertretungsweise einsprang - dafür schienen Jenny und Jens das glücklichste Paar auf der Welt, ganz wunderbar.
Abends gab es eine Party in einem Seelzer Bistro. Es war zweifelsohne schön, den ein oder anderen, mit dem man das letzte Mal vor Jahren geredet hat, wiederzusehen. Es war sogar in diesem Bereich sehr toll, leider machte der "DJ" alles wieder wett. Sein CD-Koffer gab nicht viel her, falls doch, wurde der Wunsch nach "Wir sind Helden" oder dergleichen ignoriert; er war der Meinung, das wäre nichts Kompatibles für die Gäste - und spielte weitere Remixes mit übl(ich)em Dorfdiskobass. Der zweite Mensch dieses Abends, der einige sehr nervte und für den Tod der Stimmung verantwortlich war: Der Vater der Braut.
In der Überzeugung, die Musik sei der Weisheit letzter Schluss und jeder der Anwesenden sei nach "Darauf Tanzen" mindestens so verrückt wie er, hielt er reden und nervte eigentlich ständig. Das Problem - und da möchte ich Dennis zitieren: Er hat einfach nicht verstanden, dass es nicht seine Party war.
Der Abschluss der Hochzeit ist es nicht wert, in der Bewertung herbeigezogen zu werden. Denn die Hochzeit war schön, zweifelsohne. Den Abend vergesse ich lieber.
Gegenüber eines Gegenübers, das mal wieder nicht ich selber bin. So gesehen kommt's hin:
Was wir täglich sehen sind die Dinge, die wieder nicht verstehen. Das Geschehen
lässt uns auseinandergehen
Den gestrigen Tag verbrachten wir im Garten, am Schloss sowie auf zwei Friedhöfen. Es hat etwas gespenstisches, zwischen 150 - 200 Jahre alten Grabsteinen zu gehen, die Grabinschriften zu lesen und sich vorzustellen, wie das Leben eines "Geheimraths" damals ausgesehen haben mag. Alte Parks sind sowieso toll, stundenlang könnte ich mich darin aufhalten. Tausendmal lieber als irgendwelche Freizeitparks oder Sneak Previews im Kino, was Dennis dazu veranlasste, mich einen Misanthrop zu nennen. Vielleicht ist da sogar etwas dran:
Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle und eine Stunde zu früh, aber doch gerade rechtzeitig, kamen wir in Seelze bei Hannover an. Während die anderen sich in ein Café setzten, fuhr ich mit
Abends gab es eine Party in einem Seelzer Bistro. Es war zweifelsohne schön, den ein oder anderen, mit dem man das letzte Mal vor Jahren geredet hat, wiederzusehen. Es war sogar in diesem Bereich sehr toll, leider machte der "DJ" alles wieder wett. Sein CD-Koffer gab nicht viel her, falls doch, wurde der Wunsch nach "Wir sind Helden" oder dergleichen ignoriert; er war der Meinung, das wäre nichts Kompatibles für die Gäste - und spielte weitere Remixes mit übl(ich)em Dorfdiskobass. Der zweite Mensch dieses Abends, der einige sehr nervte und für den Tod der Stimmung verantwortlich war: Der Vater der Braut.
In der Überzeugung, die Musik sei der Weisheit letzter Schluss und jeder der Anwesenden sei nach "Darauf Tanzen" mindestens so verrückt wie er, hielt er reden und nervte eigentlich ständig. Das Problem - und da möchte ich Dennis zitieren: Er hat einfach nicht verstanden, dass es nicht seine Party war.
Der Abschluss der Hochzeit ist es nicht wert, in der Bewertung herbeigezogen zu werden. Denn die Hochzeit war schön, zweifelsohne. Den Abend vergesse ich lieber.
Gegenüber eines Gegenübers, das mal wieder nicht ich selber bin. So gesehen kommt's hin:
Was wir täglich sehen sind die Dinge, die wieder nicht verstehen. Das Geschehen
lässt uns auseinandergehen
Den gestrigen Tag verbrachten wir im Garten, am Schloss sowie auf zwei Friedhöfen. Es hat etwas gespenstisches, zwischen 150 - 200 Jahre alten Grabsteinen zu gehen, die Grabinschriften zu lesen und sich vorzustellen, wie das Leben eines "Geheimraths" damals ausgesehen haben mag. Alte Parks sind sowieso toll, stundenlang könnte ich mich darin aufhalten. Tausendmal lieber als irgendwelche Freizeitparks oder Sneak Previews im Kino, was Dennis dazu veranlasste, mich einen Misanthrop zu nennen. Vielleicht ist da sogar etwas dran:Hochzeitsfeiermisanthrop.
Weitere Bilder von gestern gibt es ( hier ).